Heilpraktiker/-in

Die Berufsbezeichnung "Heilpraktiker/Heilpraktikerin" ist in Deutschland gesetzlich geschützt. Diese Berufsbezeichnung darf nur führen, wer im Besitz der Erlaubnisurkunde zur Ausübung der Heilkunde gemäß § 1 Heilpraktikergesetz und der dazu gehörenden Durchführungsverordnung ist.

 

 

 

Nach bestandener Prüfung haben Sie z. B. folgende berufliche Möglichkeiten:

  • Tätigkeit in naturheilkundlich orientierten Privat- oder Kurkliniken.
  • Aufbau eines ganzheitlichen Gesundheitszentrums mit einem Team heilkundlicher Fachleute.
  • Tätigkeit als Seminarleiter/-in oder Referent/-in.
  • Tätigkeit als Pharmareferent/-in für die naturheilkundliche Industrie.
  • Tätigkeit in eigener Praxis nach einer entsprechenden praktischen Fachausbildung.

Die eigenverantwortliche Tätigkeit der Heilpraktiker/-innen dient der Feststellung, Linderung und Heilung von Krankheiten im Sinne ganzheitlichen Denkens, also des Zusammenhangs von Körper, Geist und Seele. Die Heilverfahren, denen sich der HP bedient, sind besonders gekennzeichnet durch die Vermeidung von belastenden Nebenwirkungen.

Die Beeinflussung des erkrankten Organismus geschieht auf möglichst schonende Art und Weise. Sie entspricht den biologischen Bedürfnissen des kranken Menschen und aktiviert seine Selbstheilungskräfte. Darin liegt das Wesen der Naturheilkunde. Die Naturheilkunde ist Komplementärmedizin, also eine sinnvolle Ergänzung der Schulmedizin.

Erfahrungsgemäß nehmen besonders chronisch kranke Menschen die Dienste eines HP in Anspruch. In vielen Fällen kann der HP durch seinen völlig anderen Ansatz als die Schulmedizin hier helfen, lindern und heilen.

Die Vielfalt der einzelnen Diagnose- und Therapieverfahren ist sehr groß. Der HP wählt in jedem Einzelfall immer die Therapie aus, die für den Patienten/die Patientin am wirksamsten erscheint. Grundlage hierfür ist die spezifische fachliche Kompetenz und Erfahrung.

Manchmal aber müssen verschiedene Wege versucht werden, bis die Behandlung anschlägt, da jeder Patient/jede Patientin sehr individuell reagiert. Ein Heilungsversprechen ist deshalb nicht möglich.

Die Patienten und Patientinnen werden vor Beginn der Behandlung über Ziel und Zweck der Maßnahme, die Durchführung, die eventuellen Begleiterscheinungen und die Kosten aufgeklärt.

Heilpraktiker/-innen haben ein eigenes Gebührenverzeichnis, die Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH). Hier haben die Berufsverbände die Richtsätze für Liquidationen der durch Heilpraktiker/-innen durchgeführten Behandlungen festgelegt. Dieses Gebührenverzeichnis ist vom Bundeskartellamt überprüft und genehmigt worden. Hält ein HP sich nicht an die in der GebüH empfohlenen Richtsätze, ist er/sie verpflichtet, dieses den Patienten vor Beginn der Behandlung zu sagen. Die Leistungen der Heilpraktiker/-innen werden nur von den Privatkassen und der Beihilfe erstattet. Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen zahlen die Behandlungen aus eigener Tasche, es sei denn, sie haben eine entsprechende private Zusatzversicherung.

Aufsuchen können Sie Heilpraktiker/-innen grundsätzlich bei allen Erkrankungen. Fallen diese nicht in den Zuständigkeitsbereich, wird der HP Sie gerne über Ihre Erkrankung aufklären und an einen Facharzt oder eine Klinik verweisen.

Heilpraktiker/-innen unterliegen selbstverständlich der Sorgfaltspflicht, d. h. sie dürfen nur Diagnose- und Therapieverfahren anwenden, die sie gelernt haben. Dieses beinhaltet auch die regelmäßige Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen. Die Aufsicht über die Einhaltung der Sorgfaltspflicht, der Hygienevorschriften und weiteren gesetzlichen Bestimmungen hat das örtliche Gesundheitsamt.

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Usui-Reiki

Sa/So 25.-26.09.2021

10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Reiki I-Seminar

WBA-Grundkurs

Wirbelsäulen-Basis-

Ausgleich®

Sa/So 23.-24.10.2021

09.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Infoveranstaltung zur HP-Ausbildung

Fr., 05.11.2021

15.30 - 20.30 Uhr

Anmeldung: 0451-493071

info(at)heilpraktikerschule-luebeck.de